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Regalservice · Prüfung nach DIN EN 15635

Regalprüfung nach DIN EN 15635 in Baden-Württemberg

Regalanlagen sind täglich Belastungen durch Staplerverkehr, Ein- und Auslagerung sowie wechselnde Lasten ausgesetzt. Die jährliche Prüfung durch eine befähigte Person deckt Schäden auf, bevor sie gefährlich werden – mit Prüfprotokoll, Ampelbewertung und Plakette.

jährlichRegalprüfung empfohlen
DGUVInformation 208-061 / DIN EN 15635
vor OrtPrüfung, Bewertung, Empfehlung
Regalprüfung nach DGUV und DIN EN 15635
Regalservice · Regalprüfung

Regalprüfung nach DGUV und DIN EN 15635

Wir prüfen Regalanlagen strukturiert auf sichtbare Beschädigungen, Verformungen, fehlende Sicherungen und sicherheitsrelevante Abweichungen – unabhängig davon, wer die Anlage geliefert hat. Nach der Prüfung erhalten Sie eine nachvollziehbare Dokumentation mit konkreten Handlungsempfehlungen.

LeistungSichtprüfung und Bewertung von Regalanlagen
GrundlageDGUV Information 208-061 / DIN EN 15635
BewertungEinstufung nach Ampelsystem (grün / orange / rot)
DokumentationPrüfprotokoll mit Feststellungen und Empfehlungen, Prüfplakette
EinsatzLager, Produktion, Werkstatt und Logistik
Reparatur beschädigter Regalbauteile
Regalservice · Instandsetzung

Befunde direkt instand setzen lassen

Was bei der Prüfung orange oder rot eingestuft wird, setzen wir anschließend selbst instand: Ständer, Rahmen, Traversen, Verbände und Fußplatten werden gegen Originalbauteile getauscht. Kein zweiter Anbieter, keine Abstimmung dazwischen.

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Regalprüfung: Pflicht, Ablauf und was Sie dafür brauchen

Wer prüfen lassen muss – und wie oft

Verantwortlich ist der Betreiber der Anlage, nicht der Lieferant und nicht der Hersteller. Die Betriebssicherheitsverordnung verlangt, dass Arbeitsmittel regelmäßig geprüft werden. Wie das bei Regalanlagen konkret aussieht, beschreiben DIN EN 15635 und DGUV Information 208-061: eine Prüfung durch eine befähigte Person mindestens einmal jährlich, dazu eine Sichtkontrolle durch den Betrieb selbst in kurzen, festgelegten Abständen – üblicherweise wöchentlich.

Die wöchentliche Kontrolle darf ein eingewiesener Mitarbeiter übernehmen. Wir zeigen bei der Prüfung, worauf er achten muss, und hinterlassen eine kurze Checkliste dafür.

So läuft die Prüfung vor Ort ab

Die Prüfung findet im laufenden Betrieb statt und vom Boden aus. Wir gehen jede Regalzeile ab und erfassen Ständer, Traversen, Verstrebungen, Bodenanker, Sicherungen und die Beladung selbst. Falsch abgelegte Paletten und überschrittene Fachlasten sind mindestens so häufig wie verbogene Profile – und in der Wirkung genauso kritisch.

Jeder Befund wird nach dem Ampelsystem eingestuft:

  • Grün: Schaden dokumentiert, Anlage darf weiter betrieben werden, Nachkontrolle beim nächsten Termin.
  • Orange: Bauteil muss getauscht werden. Der betroffene Bereich wird entlastet, die Reparatur erfolgt zeitnah – als Richtwert innerhalb von vier Wochen.
  • Rot: sofort entlasten und sperren. Die Anlage geht erst nach dem Austausch wieder in Betrieb.

Für eine mittlere Anlage mit 200 bis 300 Feldern brauchen wir in der Regel einen halben Tag. Der Betrieb kann in dieser Zeit weiterlaufen.

Was Sie danach in der Hand haben

  • Prüfbericht mit Fotodokumentation und Position jedes einzelnen Befunds
  • Bewertung nach Ampelsystem, mit Frist für die orange eingestuften Schäden
  • Empfehlung für Ersatzteile und Reparaturen, auf Wunsch direkt mit Angebot
  • Prüfplakette an der Anlage mit Prüfdatum und nächstem Termin

Den Bericht bekommen Sie als PDF. Wenn die Berufsgenossenschaft, der Versicherer oder eine Fachkraft für Arbeitssicherheit danach fragt, liegt der Nachweis damit vor.

Was wir vorab von Ihnen brauchen

Für ein Angebot reichen drei Angaben: Standort, ungefähre Anzahl der Regalfelder und Regaltyp – Palettenregal, Kragarmregal, Fachbodenregal oder gemischt. Ein Feld ist dabei der Bereich zwischen zwei Ständern. Wenn Sie die Zahl nicht kennen: Zeilen zählen, mit den Feldern je Zeile multiplizieren, das genügt als Schätzung.

Einsatzgebiet

Wir prüfen Regalanlagen im Umkreis von Dornstetten: Landkreis Freudenstadt, Calw, Rottweil, Tübingen und Böblingen, dazu der Großraum Stuttgart, der Schwarzwald-Baar-Kreis und der Ortenaukreis. Für größere Anlagen fahren wir auch weiter.

Häufige Fragen

Unsere Regale sind erst zwei Jahre alt – muss trotzdem geprüft werden?
Ja. Die Prüfpflicht hängt am Betrieb der Anlage, nicht an ihrem Alter. Neue Anlagen haben erfahrungsgemäß weniger Befunde, aber der Nachweis wird genauso verlangt.

Wir haben die Regale gebraucht gekauft und keine Unterlagen.
Das ist kein Hindernis, wir erfassen den Regaltyp vor Ort. Fehlende Traglastschilder kommen allerdings in den Bericht: Ohne Angabe der zulässigen Fach- und Feldlast weiß niemand im Betrieb, was das Regal tragen darf.

Kann ich die Prüfung selbst machen?
Die jährliche Prüfung muss eine befähigte Person im Sinne der Betriebssicherheitsverordnung durchführen. Das setzt Ausbildung, Berufserfahrung und aktuelle Kenntnis der Regelwerke voraus. Die wöchentliche Sichtkontrolle dagegen kann ein eingewiesener Mitarbeiter übernehmen.

Was kostet eine Regalprüfung?
Wir rechnen nach Anzahl der Regalfelder plus Anfahrt. Nennen Sie uns die Feldzahl und den Standort, dann bekommen Sie einen Festpreis – ohne Überraschungen im Nachgang.

Prüfen Sie auch Anlagen, die Sie nicht geliefert haben?
Ja, das ist sogar der Regelfall. Wir prüfen herstellerunabhängig.

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Alle technischen Angaben gelten bei gleichmäßig verteilter Last. Individuelle Statik auf Anfrage. Irrtümer und Änderungen vorbehalten.

Regalprüfung vor Ort

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